Presse -2003

Rückblick des Bläserchores auf das Jahr 2002

Das vergangene Jahr war für den Nieder-Olmer Bläserchor ein erfolgreiches Jahr. In der Mitgliederversammlung wurden die vielen Termine aufgezeigt, die sich über das gesamte Jahr verteilten. Neben der Mitwirkung bei der Fastnachtskampagne und dem Fastnachtsumzug, sind die Mai Umfahrt, die Mitwirkung bei der Hofkerb und beim Martinsumzug sowie die musikalische Mitgestaltung des Weißen Sonntags und der Christmette zu erwähnen. Ein großer Erfolg war das Sommernachtsfest im gemütlichen Hof der Familie Geisinger. Höhepunkt des Jahres war der Besuch der Partnergemeinde Bussolengo (Italien). Dort war für die Mitreisenden ein Kulturprogramm organisiert. Zusammen mit dem Corpo Bandistico Città di Bussolengo gab der Bläserchor ein Konzert und gestaltete den dortigen Sonntagsgottesdienst mit. Mit den Freunden vom Corpo Città di Bussolengo wurden grenzübergreifende Freundschaften geknüpft und vertieft. Ende November veranstaltete der Bläserchor ein adventliches Konzert in der St. Georg Kirche, Nieder-Olm, gemeinsam mit Prof. Peter A. Stadtmüller (Orgel) und Judith Christ (Sopran). Auf der geselligen Seite stand der Ausflug zu unseren Musikfreunden nach Alf/Mosel und die Jahresabschlussfeier. Die Jugendlichen des Vereins präsentierten sich auf dem Jugendvorspielnachmittag im vergangenen März. Die 47 Jugendlichen, die sich zurzeit beim Bläserchor in Ausbildung befinden, fuhren, wie jedes Jahr, zu einem Probenwochenende in die Jugendherberge nach St. Goar. Dieses Wochenende soll die Gemeinschaft unter den Jugendlichen fördern und sie zum gemeinsamen Musizieren anleiten. Auch standen neben den Übungsstunden andere Aktivitäten auf dem Programm, z. B. das Grillfest und der Besuch des Barfußpfades Bad Sobernheim und die Besichtigung des Kupferbergwerkes in Fischbach. Auch für das Jahr 2003 stehen viele musikalische und gesellige Termine an. Geplant ist ein Platzkonzert am 11. Mai und das Jahreskonzert am 23. November, in der Ludwig-Eckes-Halle. Geplant ist außerdem ein Familiengrillfest. Ein großer Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Dieser setzt sich nun aus Stefan Geisinger (1. Vorsitzender), Petra Hörn (2. Vorsitzende), Peter Becker (Notenwart), Jürgen Becker (Kassierer), Silke Debo (Jugendwartin), Katrin Keber (Jugendvertreterin), Ralf Hartz und
Reinhard Gabel Beisitzer), Alfred Küchenmeister (Ehrenvorstandsmitglied) und Heike Stadtmüller (Schriftführerin), zusammen. Der Bläserchor freut sich, wenn sich weitere Musiker dem Verein anschließen. Geprobt wird donnerstags von 20.00 – 22.00 Uhr im Laurenzisaal des Camarahauses Nieder-Olm. Die Jugendlichen proben dienstags von 18.00 -19.15 Uhr ebenfalls im Camarahaus.

He. Sta.
Nachrichten Blatt
27.2.2003

Musikalisches Menü der Extraklasse

Überzeugendes Jahreskonzert des Bläserchores Nieder-Olm / Film- und Musicalmelodien

NIEDER-OLM – „Blasmusik ist langweilig?” Der Bläserchor Nieder-Olm bewies eindrucksvoll das Gegenteil. Man habe sich allerdings, so der Erste Vorsitzende Stefan Geisinger, auch mit einem Probenwochenende auf den Jahreshöhepunkt vorbereitet. Dirigent Christian Küchenmeister versprach noch schnell ein „reichhaltiges Menü der Musik” und dann ging’s los. Küchenmeister und sein Orchester bildeten von Anfang bis Ende des Konzertes eine harmonische Einheit. Zum Einstieg gab es drei Stücke, die vom Charakter her als „passend” für
einen Bläserchor angesehen werden können: den Marsch „Arsenal” vom Holländer Jan van der Roost, danach „Bolero ä la carte” und im Anschluss ein Intermezzo der zweiten Suite „L’Arlesienne” von George Bizet. Dann begeisterten die Musiker das zahlreich erschienene Publikum mit Filmmusik aus „Das Boot” – einer der Höhepunkte des Konzertes. Auch der Bläserchor-Nachwuchs demonstrierte unter der Leitung von Peter Becker sein Können. Zu Beginn gab es  „Disney’s magical marches”, eine Zusammenstellung von Stücken aus „Mary Poppins” und „Dschungelbuch” sowie den Micky-Mouse-Marsch. Weiter ging es mit „Cajun cookin'” und dem Stück „Just a closer walk with thee”. Nach der Pause übernahmen wieder „die Großen” den Platz auf der Bühne. Mit dem „Marsch der Medici” und dem „Mitternachts Blues” von UFA-Komponist Franz Grothe ging es wieder mit bläsertypischen Stücken los. Doch das
folgende Potpourri mit Stücken aus dem Musical „Tanz der Vampire” avancierte zum zweiten Glanzlicht des Konzertes.. Stücke von Glenn Miller in „Miller forever” und „Erinnerung an Zirkus Renz” bildeten das Ende eines abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertes. Dirigent Christian Küchenmeister verstand es stets, das Publikum zu unterhalten, streute hier und da kleine Geschichten ein, lieferte zu fast allen Stücken interessante Informationen und zum „Tanz der Vampire” sogar eine kurze Einführung in die Handlung des Musicals – umso beeindruckender, als ihn tags zuvor ein Hexenschuss ereilte und er für das Konzert fit gespritzt werden musste. Nach guten zwei Stunden Musikunterhaltung, zwei Zugaben und diversen Soli der Extraklasse klatschte das Publikum am Ende begeistert. An diesem Nachmittag hätte der Bläserchor Nieder-Olm jeden überzeugt: „Blasmusik ist nicht langweilig!”

Mainzer Allgemeine Zeitung
27.11.2003

Bläserchor überzeugte mit Filmmusik aus „Das Boot”

Der Nieder-Olmer Bläserchor unter der Leitung von Christian Küchenmeister überzeugte: Beim Jahreskonzert in der Eckeshalle begeisterte er das Publikum vor allem dadurch, dass er nicht nur die üblichen Stücke für Blasorchester spielte. Umjubelter Höhepunkt des Konzertes waren Stücke aus der Filmmusik des Kinoklassikers „Das Boot”. Gut präsentiert hat sich auch der Nachwuchs (Leitung: Peter Becker), der am Ende des ersten Konzertteils sein Können bewies.

Mainzer Rhein Zeitung
29.11.2003

 

 

 

 

Fetzige Klänge und ruhigere Töne

Jahreskonzert des Bläserchors mit Musik von Glenn Miller bis Jim Steinmann

Ein anspruchvolles Programm bot der Nieder-Olmer Bläserchor bei seinem Konzert in der gut besetzten Ludwig-Eckes-Festhalle. Eingestimmt wurde das Publikum mit dem Konzertmarsch „Arsenal” aus der Feder des holländischen Komponisten Jan van der Roost. Es folgte der „Bolero a la carte”, ein spanischer Tanz, der normalerweise von Gesang und Kastagnetten begleitet wird. Die Kastagnetten konnte man aus dem rhythmisch anspruchsvollen Stück unschwer heraushören, auf den Gesang wurde allerdings verzichtet. In seinen Suiten
L’Arlesienne” für Orchester konnte der bis dahin erfolglose Bizet seinen größten Erfolg feiern. Der Bläserchor spielte einfühlsam aus der Suite Nr. 2 das Intermezzo. Die Solistin Petra Hörn begeisterte durch ihr perfektes Saxophon-Solo. Die Fimmusik zu „Das Boot” von Klaus Doldinger stand anschließend auf dem Programm. Auch Zuhörer die den Film nicht aesehen haben, konnten sich konnten sich bei der spannenden Musik in die Szenen an Bord eines U-Bootes versetzen. So hörte man in der Einleitungsmusik den Appell an Bord, das Auslaufen in
feindliche Gewässer und spürte musikalisch ganz deutlich, wenn sich das U-Boot im Angriff befindet. Auch sentimentalen Stellen wurde Raum geboten.

Dass man sich beim Bläserchor um den Nachwuchs nicht sorgen muss, zeigte der Auftritt der Jugend. Unter der musikalischen Leitung von Peter Becker boten sie einen Beweis ihres Könnens bei den Stücken „Disney’s magical marches”, „Cajun Cookin” und „Just a closer walk with thee”.

Im zweiten Konzertteil kam der Bläserchor wieder zum Zuge mit dem Stück „Mars der Medici” und dem „Mitternachtsblues”, dessen Komponist Franz Grothe durch seine Tätigkeit als musikalischer Leiter bei der Fernsehsendung „Der blaue Bock” und Komponist vieler Filmmelodien bekannt geworden ist. Der erste Vorsitzende Stefan Geisinger übernahm dabei gekonnt das Trompetensolo. Ein weiterer Konzerthöhepunkt war das Medley aus dem Musical „Tanz der Vampire” mit seinen Hits „Für Sarah”, „Ewigkeit”, „Totale Finsternis” und dem finalen „Es laden die Vampire zum Tanz” – und manch ein Zuhörer wippte begeistert mit. „Miller forever” versetzte die Konzertbesucher zurück in die Zeiten des Swing und seiner unvergesslichen Posaunen- und Saxophonklänge. Christian Küchenmeister dirigierte den Chor sensibel und mit unglaublicher Energie. Er wirkte auch als Moderator des Abends und vermittelte Hintergründe zu den Werken. Den Abschluss des Konzertes bildete das Xylophon-Solo „Erinnerungen an Zirkus Renz” hervorragend dargeboten von dem Solisten Eckbert Runknagel.

He. Sta.

Nachrichten Blatt
27.11.2003

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